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Freitag, 25. März 2011
Mittwoch, 5. August 2009
Tango in Holland
Ich war schon sehr gespannt, wie es sein wird, in Holland Tango zu tanzen. Wir haben es nur ein mal geschafft, da es von dem Ort aus, in dem wir waren doch recht lange Anfahrtzeiten waren, die man in Kauf hätte nehmen müssen. Wir sind also an einem Samstag Nachmittag, bei schönem Wetter nach Leiden gefahren. Das liegt etwas nördlich von Den Haag. Nach ca 1 Stunde und 40 Minuten Autofahrt waren wir dann da in dem schönen Park, wo der open air Tango statt fand. Wir waren positiv überrascht, wie schön es da war und auch wie viele Leute da zum Tanzen waren. Die Milonga fand in einem Pavillon statt, der direkt an einem kleinen See stand. Wir wurden auch sehr nett von den beiden Organisatoren empfangen.
Das Niveau war nicht so hoch, zumindest bei den Frauen, aber es waren auch einige gute Tänzer da. Es war, wie man so schön sagt: "normal" und nett. Vor allem war die Umgebung so schön und das Wetter hat richtig gut mitgespielt.
Samstag, 3. November 2007
London
Die Erfahrung, die ich mit Tango in London gemacht habe war nicht so berauschend. Wir waren nur von Samstag auf Sonntag da, weil wir uns die Tanzvorstellung von Seeta anschauen wollten. Seeta ist Inderin, eine schöne schlanke Frau, die wir in Hamburg kennen gelernt hatten, als sie mit ihrer Tanztruppe hier gastierte und zufällig im Cafè Keese vorbei kam und selber auch Tango tanzt.
Die einzige Möglichkeit also, Tango zu tanzen, war am Samstag nach der übrigens sehr interessanten und schönen Tanzvorstellung - moderner Tanz von verschiedenen jungen Choreographen und Tänzern. Wir fragten Seeta wo man Samstag Nacht in London Tango tanzen kann. Wir waren dann schon überrascht, dass es nur eine Milonga gab, in einer so großen Stadt wie London...Es war inzwischen schon ca 23:30 und wir wurden gerade aus dem Pub, in dem wir noch was trinken waren heraus komplimentiert...Alkohol-Sperrstunde... oder wie auch immer das heißt. Schon sehr merkwürdig wenn man das von hier gewohnt ist, auch mal die ganze Nacht am Kiez durch feiern zu können, wenn man das will.
Wir schnappten uns also ein Taxi, eines von diesen alten, wie sie in London zu Hauf noch unterwegs sind. Man kam sich schon ein wenig wie in einem alten Film vor...
Dann ging es schon los, dass der Taxi Fahrer nicht wusste wo diese Kirche liegt zu der wir wollten. Die Milonga sollte in der so genannten "Krypta" stattfinden. Seeta musste dem Fahrer auf dem Stadtplan die Straße zeigen und wir konnten dann los fahren. Sie ist übrigens leider nicht mit gekommen, sie wollte lieber noch mit ihren Tanzkollegen zusammen feiern.
Wir kamen also Mitternacht da an bei der Krypta. Das war ein Keller Gewölbe, das zu dieser Kirche(ich weiß den Namen leider nicht mehr) gehört. Es war ein schöner großer Raum, mit Stützsäulen natürlich und gewölbter Steindecke. Tja, und dann kam die Überraschung: sie sagten uns, dass es in 20 Minuten zu Ende ist. Wie bitte?? Samstag Nacht um 00:30 Uhr zu Ende? sind wir vielleicht grad in Hintertuttlingen am Berg? Ich konnte das nicht glauben.
Nun, wir mussten keinen Eintritt mehr zahlen...wow! und konnte noch etwa 5 Tangos tanzen. Ich war selten so ausgetanzt wie da...
Tja, da lobe ich mir doch unsere Milongas (und mit Sicherheit auch in anderen Städten) da geht es um diese Zeit Samstag Nacht doch erst richtig rund zu !
Die einzige Möglichkeit also, Tango zu tanzen, war am Samstag nach der übrigens sehr interessanten und schönen Tanzvorstellung - moderner Tanz von verschiedenen jungen Choreographen und Tänzern. Wir fragten Seeta wo man Samstag Nacht in London Tango tanzen kann. Wir waren dann schon überrascht, dass es nur eine Milonga gab, in einer so großen Stadt wie London...Es war inzwischen schon ca 23:30 und wir wurden gerade aus dem Pub, in dem wir noch was trinken waren heraus komplimentiert...Alkohol-Sperrstunde... oder wie auch immer das heißt. Schon sehr merkwürdig wenn man das von hier gewohnt ist, auch mal die ganze Nacht am Kiez durch feiern zu können, wenn man das will.
Wir schnappten uns also ein Taxi, eines von diesen alten, wie sie in London zu Hauf noch unterwegs sind. Man kam sich schon ein wenig wie in einem alten Film vor...
Dann ging es schon los, dass der Taxi Fahrer nicht wusste wo diese Kirche liegt zu der wir wollten. Die Milonga sollte in der so genannten "Krypta" stattfinden. Seeta musste dem Fahrer auf dem Stadtplan die Straße zeigen und wir konnten dann los fahren. Sie ist übrigens leider nicht mit gekommen, sie wollte lieber noch mit ihren Tanzkollegen zusammen feiern.
Wir kamen also Mitternacht da an bei der Krypta. Das war ein Keller Gewölbe, das zu dieser Kirche(ich weiß den Namen leider nicht mehr) gehört. Es war ein schöner großer Raum, mit Stützsäulen natürlich und gewölbter Steindecke. Tja, und dann kam die Überraschung: sie sagten uns, dass es in 20 Minuten zu Ende ist. Wie bitte?? Samstag Nacht um 00:30 Uhr zu Ende? sind wir vielleicht grad in Hintertuttlingen am Berg? Ich konnte das nicht glauben.
Nun, wir mussten keinen Eintritt mehr zahlen...wow! und konnte noch etwa 5 Tangos tanzen. Ich war selten so ausgetanzt wie da...
Tja, da lobe ich mir doch unsere Milongas (und mit Sicherheit auch in anderen Städten) da geht es um diese Zeit Samstag Nacht doch erst richtig rund zu !
Montag, 29. Oktober 2007
Tango in Paris
Dieses war mein erster und hoffentlich nicht mein letzter Tango in Paris... ;o)
Ich war auch schon sehr aufgeregt und voller Erwartung und Neugier.
Es hat Zeitlich nur am Samstag Abend geklappt mal in die Tango Szene hinein zu schnuppern. Eigentlich war das eher Nacht als Abend, da erst gegen 24 Uhr so richtig was los war.
Zusammen mit meiner Mutter und meiner Tochter, mit denen ich das Wochenende da verbracht habe, sind wir mit der Metro erst mal ein ganzes Stück weit gefahren bis Montreuil. Wir mussten auch ein mal umsteigen und dann noch eine Stückchen zu Fuß gehen.
Es war schon etwas abgelegen, die Straße eher nicht so befahren und bevölkert. Da ich weiß, das Tango Lokationen in der Regel eher in Hinter Höfen zu finden sind, habe ich auch nicht einen Eingang mit einer großen Leuchtreklame erwartet. Dass ich aber fast daran vorbei laufe habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet... Im letzten Moment und auch weil meine beiden Begleiterinnen verkündeten dass wir schon an der Hausnummer, die wir suchten vorbei sind, sah ich an einer Glastüre einen Zettel kleben auf dem man fast nichts lesen konnte - schon gar nicht im Dunkeln... Ich ging näher ran und konnte dann mühsam ein: "Le Chantier", (dem Schreiber muss wohl die Tinte ausgegangen sein...) lesen.
Die Türe war nur mit Gewalt aufzudrücken und im Inneren saß in einem Raum hinter einem Tisch eine schwarze Frau. Ich konnte aber schon leise Tango Töne vernehmen und auf meine Frage, ob hier Tango argentino stattfindet, bekam ich auch ein Kopfnicken, so daß wir erleichtert eintraten.
Le chantier heißt ja soviel wie Baustelle, Lagerplatz. Und das war diese Halle sicher mal gewesen. Ein länglicher Raum war als Tanzfläche aber mit ein paar Stoffbahnen und Kerzen doch recht nett hergerichtet.
Und es waren auch schon einige Tanzpaare da, es war ja immerhin schon 23:30...Aber diese Veranstaltung war bis um 6 Uhr angesetzt, so dass der Abend ja noch jung war.
Ich habe selten so viele gute Tänzer und Tänzerinnen auf einem Fleck gesehen. Man hätte meinen können das sind alles Tango Lehrer(innen) und Meister(?)... Es war sehr aufregend...
Den großartigen Empfang als Besucher - unbekanntes Gesicht - aus einem anderen Land habe ich nicht bekommen, so wie wir das hier machen wenn ein Gast von wo anders kommt...ich spreche auch nicht so gut Französisch...Es hat sich halt niemand dafür interessiert.
Aber ich konnte auch ein paar gute Runden schön tanzen und hatte auch genügend Gelegenheit zu zuschauen (was heißt: ich hätte gerne viel mehr getanzt!)
Bei der Auswahl an schönen guten Tänzerinnen, wie es da war... ist"Mann" wohl nicht unbedingt erpicht gewesen ein unbekanntes Gesicht, bei dem man auch nicht weiß wie sie tanzt aufzufordern. Obzwar an meinem Gesicht ja nichts auszusetzen wäre. ;o
Es war ähnlich wie ich es aus dem Matrix kenne: lauter gute Tänzer da, aber die tanzen nur untereinander. Hey, Jungs, Abwechslung macht das Leben spannender!
Es war trotzdem schön, auch wenn ich mich etwas fremd gefühlt habe.
Meine Mutter und meine Tochter waren total begeistert von dem was sie sehen konnten.
Sie hatten ja auch nicht die Erwartung ganz viel zu tanzen, wurden trotzdem beide mehrfach aufgefordert, haben aber allen abgesagt. Meine Mutter sagte schon: "da ist ein junger Mann zu mir, alter Schachtel gekommen und hat mich tatsächlich aufgefordert!"
Wir sind dann um ca 3:30 aufgebrochen. Nachdem es nicht geklappt hat ein Taxi zu rufen entschlossen wir uns für den Fußweg bis zum nächsten Taxistand. Wir hatten Glück und es kam auch gerade ein Taxi so dass wir dann recht bald in unserem Hotel auf der Place de la sorbonne waren.
Ich war auch schon sehr aufgeregt und voller Erwartung und Neugier.
Es hat Zeitlich nur am Samstag Abend geklappt mal in die Tango Szene hinein zu schnuppern. Eigentlich war das eher Nacht als Abend, da erst gegen 24 Uhr so richtig was los war.
Zusammen mit meiner Mutter und meiner Tochter, mit denen ich das Wochenende da verbracht habe, sind wir mit der Metro erst mal ein ganzes Stück weit gefahren bis Montreuil. Wir mussten auch ein mal umsteigen und dann noch eine Stückchen zu Fuß gehen.
Es war schon etwas abgelegen, die Straße eher nicht so befahren und bevölkert. Da ich weiß, das Tango Lokationen in der Regel eher in Hinter Höfen zu finden sind, habe ich auch nicht einen Eingang mit einer großen Leuchtreklame erwartet. Dass ich aber fast daran vorbei laufe habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet... Im letzten Moment und auch weil meine beiden Begleiterinnen verkündeten dass wir schon an der Hausnummer, die wir suchten vorbei sind, sah ich an einer Glastüre einen Zettel kleben auf dem man fast nichts lesen konnte - schon gar nicht im Dunkeln... Ich ging näher ran und konnte dann mühsam ein: "Le Chantier", (dem Schreiber muss wohl die Tinte ausgegangen sein...) lesen.
Die Türe war nur mit Gewalt aufzudrücken und im Inneren saß in einem Raum hinter einem Tisch eine schwarze Frau. Ich konnte aber schon leise Tango Töne vernehmen und auf meine Frage, ob hier Tango argentino stattfindet, bekam ich auch ein Kopfnicken, so daß wir erleichtert eintraten.
Le chantier heißt ja soviel wie Baustelle, Lagerplatz. Und das war diese Halle sicher mal gewesen. Ein länglicher Raum war als Tanzfläche aber mit ein paar Stoffbahnen und Kerzen doch recht nett hergerichtet.
Und es waren auch schon einige Tanzpaare da, es war ja immerhin schon 23:30...Aber diese Veranstaltung war bis um 6 Uhr angesetzt, so dass der Abend ja noch jung war.
Ich habe selten so viele gute Tänzer und Tänzerinnen auf einem Fleck gesehen. Man hätte meinen können das sind alles Tango Lehrer(innen) und Meister(?)... Es war sehr aufregend...
Den großartigen Empfang als Besucher - unbekanntes Gesicht - aus einem anderen Land habe ich nicht bekommen, so wie wir das hier machen wenn ein Gast von wo anders kommt...ich spreche auch nicht so gut Französisch...Es hat sich halt niemand dafür interessiert.
Aber ich konnte auch ein paar gute Runden schön tanzen und hatte auch genügend Gelegenheit zu zuschauen (was heißt: ich hätte gerne viel mehr getanzt!)
Bei der Auswahl an schönen guten Tänzerinnen, wie es da war... ist"Mann" wohl nicht unbedingt erpicht gewesen ein unbekanntes Gesicht, bei dem man auch nicht weiß wie sie tanzt aufzufordern. Obzwar an meinem Gesicht ja nichts auszusetzen wäre. ;o
Es war ähnlich wie ich es aus dem Matrix kenne: lauter gute Tänzer da, aber die tanzen nur untereinander. Hey, Jungs, Abwechslung macht das Leben spannender!
Es war trotzdem schön, auch wenn ich mich etwas fremd gefühlt habe.
Meine Mutter und meine Tochter waren total begeistert von dem was sie sehen konnten.
Sie hatten ja auch nicht die Erwartung ganz viel zu tanzen, wurden trotzdem beide mehrfach aufgefordert, haben aber allen abgesagt. Meine Mutter sagte schon: "da ist ein junger Mann zu mir, alter Schachtel gekommen und hat mich tatsächlich aufgefordert!"
Wir sind dann um ca 3:30 aufgebrochen. Nachdem es nicht geklappt hat ein Taxi zu rufen entschlossen wir uns für den Fußweg bis zum nächsten Taxistand. Wir hatten Glück und es kam auch gerade ein Taxi so dass wir dann recht bald in unserem Hotel auf der Place de la sorbonne waren.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Brisbane
Wenn wir mal verreist sind, haben wir natürlich auch unsere Tango Schuhe mitgenommen, aber nicht immer hat es geklappt, zum Beispiel in unserem ersten Urlaub in Granada hatten wir die einzige stattfindende Milonga verpasst, weil wir es einen Ttag zu spät entdeckt haben, dass da eine stattfindet. __________________________________________________________________
Als ich in Australien, bei meiner Schwester in Brisbane war habe ich natürlich auch die Tango Welt erkundet. Hier könnt ihr lesen, was ich dort aufgeschrieben habe: Samstag, 17. März 2007 Gestern, Freitagabend sind wir dann, nachdem wir uns heraus geputzt haben losgefahren, denn ich wollte die Tango-Welt Brisbanes erkundschaften. Eine Kollegin von Karin (meine Schwester) Rosemarie, ist auch Tangotänzerin und von ihr hat Karin erfahren wo es was los ist. Erst wollte Dan nicht mit kommen, weil er meinte die Lokalität sei ganz hässlich, er ist dann aber doch mitgekommen - um uns "zu beschützen" - er hatte die Vorstellung, da seinen ganz viele emigrierte Latinos unterwegs...das hat er mal bei einem Salsa Abend so erlebt. Ich war aber ganz zuversichtlich, denn die Tango Leute sind mit Sicherheit, dachte ich mir, nicht so anders als auch sonst wo auf der Welt. Nach ein paar gesperrten Strassen und Staus, die durch ein gerade geendetes Fußball Spiel entstanden waren, und nachdem Karin und Dan die Strasse dann doch noch gefunden hatten, wo die Milonga stattfinden sollte, sind wir dann endlich angekommen. Der Saal war ein ganz normaler Saal wie ihn die Tanzschulen haben, mit Parkettboden und Spiegeln an einer Seite endlang. Und das Tango Publikum war, wie ich schon vermutet hatte so ähnlich wie ich es von zu Hause kenne. Nachdem ich mir die Tango-Schuhe angezogen habe, war ich dann keine 5 Minuten gesessen und wurde schon aufgefordert. Der Herr mittleren Alters mit dem ich die ersten 3 Tangos tanzte stellte mich danach gleich dem Tangolehrer vor, weil er auch Geige spielte. Er war einen Kopf kleiner, schmächtig und einiges älter als ich und sagte mir sehr erfreut, dass er Tango Musik spielt. Nach kurzem Sitzen, bei dem ich die verschiedenen Tänzer beobachten konnte und Karin einiges erklären konnte - Sie zeigte mir auch Rosemarie, die gerade mit einem recht guten Tänzer tanzte, ich sagte schon zu Karin, mit dem möchte ich am Liebsten auch tanzen, - wurde ich, wie ich später erfuhr von Rosemaries Mann aufgefordert, der auch ganz gut tanzt. Ich hatte also schon eine Menge Spaß. Das sollte sich dann noch steigern, als nach den 3 Tangos, die ich getanzt hatte, der besagte Tänzer auf mich zukam und mich gleich fragte ob ich tanzen will. Er heißt Damian und ich war gleich an ein wunderschönes Buch erinnert, dass ich vor einem Jahr gelesen habe, über einen sehr guten argentinischen Tango Tänzer, Namens Damian. Nun, das Tanzen mit Damian hat sehr viel Spaß gemacht, da er ein ausgezeichneter Tänzer ist und es ihm auch anscheinend Spaß gemacht hat die wildesten Figuren zu tanzen, nachdem sein Vorgänger ihm gesagt hatte: "she’s doing anything you want". Nun, Karin und Dan hatten auch Ihren Spaß beim Zugucken, vor allem sagte Karin, sie hatte sich gewundert, dass wir uns nicht ineinander verhaken mit den Beinen, uns auf die Füße treten u.s.w., bei all den saccadas und ganchos und sonstigen Spielereien...Heute Abend ist wieder irgendwo Tango und wenn ich hin möchte, sagte Rosemarie, soll Karin sie anrufen, dass sie mich abholen. Karin und Dan haben auf jeden Fall Gefallen daran gefunden und es sind schon erste Zuckungen einer Bereitschaft zum Tango lernen zu sehen gewesen. Wir sind danach noch recht lange hier im Wohnzimmer gesessen, haben was gegessen, Tango Musik gehört und erzählt.Ich hätte natürlich Lust wieder tanzen zu gehen, Sonntag, 18. März 2007 Also am Samstagabend war ich wieder Tango tanzen, war ja auch nichts anderes von mir zu erwarten, oder? Rosemarie und ihr Mann Greg haben mich hier abgeholt und wir sind dann kurz vor 9 Uhr da angekommen. es war ein schöner Saal, der zu einer Schule gehörte, umgrenzt von einer Veranda. Alle Türen und Fenster standen offen, man konnte sowohl draußen als auch drinnen sitzen und drinnen wurde dann getanzt. Es war eine sehr schöne Atmosphäre und ich wurde gleich nett und freundlich in deren Kreis aufgenommen. Ich konnte natürlich nicht alles verstehen, was so geredet und gewitzelt wurde, aber wie sagte Greg:" wenn Du siehst dass wir lachen, lach einfach mit". Wie ihr es euch sicher denken könnt, habe ich fast ununterbrochen getanzt, natürlich auch mit Damian, dem Supertänzer. Er und seine Partnerin Julieanne werden an den australischen Tango Wettbewerb in Sydney teilnehmen. Beim letzten Mal war er auf dem 4. Platz! Nur damit ihr wisst, mit wem ich es da zu tun hatte. Anscheinend tanze ich doch nicht so schlecht, wenn so jemand dann mehrfach mit mir tanzt...auf jeden Fall stand ich ganz unter der Tango Droge. Julieanne hat mich dann um ca halb 2 Nachts wieder nach Hause gefahren, da sie nicht weit von hier wohnt. Am nächsten Morgen habe ich drei Blasen am rechten Fuß und eine Blase am linken Fuß zählen können! - aber es hat sich gelohnt! Was mich auch fasziniert hat war, als wir am Anfang da ankamen tanzten zwei Kinder Tango miteinander, ein Junge, vielleicht 12 und ein Mädchen, vielleicht 14, beide ganz schick gekleidet und sehr ernsthaft. Mir wurde gesagt, es seinen die Kinder von Tangolehrern... ________________________________________________________________ Ich hatte noch ein paar Mal E-Mail Austausch mit Damian und habe erfahren dass er bei den Australian championship 3. geworden ist - siehe: http://www.tangochampionship.com.au/ourcharter.htm
Vielleicht läuft man sich ja irgendwann noch mal über den Weg....
Als ich in Australien, bei meiner Schwester in Brisbane war habe ich natürlich auch die Tango Welt erkundet. Hier könnt ihr lesen, was ich dort aufgeschrieben habe: Samstag, 17. März 2007 Gestern, Freitagabend sind wir dann, nachdem wir uns heraus geputzt haben losgefahren, denn ich wollte die Tango-Welt Brisbanes erkundschaften. Eine Kollegin von Karin (meine Schwester) Rosemarie, ist auch Tangotänzerin und von ihr hat Karin erfahren wo es was los ist. Erst wollte Dan nicht mit kommen, weil er meinte die Lokalität sei ganz hässlich, er ist dann aber doch mitgekommen - um uns "zu beschützen" - er hatte die Vorstellung, da seinen ganz viele emigrierte Latinos unterwegs...das hat er mal bei einem Salsa Abend so erlebt. Ich war aber ganz zuversichtlich, denn die Tango Leute sind mit Sicherheit, dachte ich mir, nicht so anders als auch sonst wo auf der Welt. Nach ein paar gesperrten Strassen und Staus, die durch ein gerade geendetes Fußball Spiel entstanden waren, und nachdem Karin und Dan die Strasse dann doch noch gefunden hatten, wo die Milonga stattfinden sollte, sind wir dann endlich angekommen. Der Saal war ein ganz normaler Saal wie ihn die Tanzschulen haben, mit Parkettboden und Spiegeln an einer Seite endlang. Und das Tango Publikum war, wie ich schon vermutet hatte so ähnlich wie ich es von zu Hause kenne. Nachdem ich mir die Tango-Schuhe angezogen habe, war ich dann keine 5 Minuten gesessen und wurde schon aufgefordert. Der Herr mittleren Alters mit dem ich die ersten 3 Tangos tanzte stellte mich danach gleich dem Tangolehrer vor, weil er auch Geige spielte. Er war einen Kopf kleiner, schmächtig und einiges älter als ich und sagte mir sehr erfreut, dass er Tango Musik spielt. Nach kurzem Sitzen, bei dem ich die verschiedenen Tänzer beobachten konnte und Karin einiges erklären konnte - Sie zeigte mir auch Rosemarie, die gerade mit einem recht guten Tänzer tanzte, ich sagte schon zu Karin, mit dem möchte ich am Liebsten auch tanzen, - wurde ich, wie ich später erfuhr von Rosemaries Mann aufgefordert, der auch ganz gut tanzt. Ich hatte also schon eine Menge Spaß. Das sollte sich dann noch steigern, als nach den 3 Tangos, die ich getanzt hatte, der besagte Tänzer auf mich zukam und mich gleich fragte ob ich tanzen will. Er heißt Damian und ich war gleich an ein wunderschönes Buch erinnert, dass ich vor einem Jahr gelesen habe, über einen sehr guten argentinischen Tango Tänzer, Namens Damian. Nun, das Tanzen mit Damian hat sehr viel Spaß gemacht, da er ein ausgezeichneter Tänzer ist und es ihm auch anscheinend Spaß gemacht hat die wildesten Figuren zu tanzen, nachdem sein Vorgänger ihm gesagt hatte: "she’s doing anything you want". Nun, Karin und Dan hatten auch Ihren Spaß beim Zugucken, vor allem sagte Karin, sie hatte sich gewundert, dass wir uns nicht ineinander verhaken mit den Beinen, uns auf die Füße treten u.s.w., bei all den saccadas und ganchos und sonstigen Spielereien...Heute Abend ist wieder irgendwo Tango und wenn ich hin möchte, sagte Rosemarie, soll Karin sie anrufen, dass sie mich abholen. Karin und Dan haben auf jeden Fall Gefallen daran gefunden und es sind schon erste Zuckungen einer Bereitschaft zum Tango lernen zu sehen gewesen. Wir sind danach noch recht lange hier im Wohnzimmer gesessen, haben was gegessen, Tango Musik gehört und erzählt.Ich hätte natürlich Lust wieder tanzen zu gehen, Sonntag, 18. März 2007 Also am Samstagabend war ich wieder Tango tanzen, war ja auch nichts anderes von mir zu erwarten, oder? Rosemarie und ihr Mann Greg haben mich hier abgeholt und wir sind dann kurz vor 9 Uhr da angekommen. es war ein schöner Saal, der zu einer Schule gehörte, umgrenzt von einer Veranda. Alle Türen und Fenster standen offen, man konnte sowohl draußen als auch drinnen sitzen und drinnen wurde dann getanzt. Es war eine sehr schöne Atmosphäre und ich wurde gleich nett und freundlich in deren Kreis aufgenommen. Ich konnte natürlich nicht alles verstehen, was so geredet und gewitzelt wurde, aber wie sagte Greg:" wenn Du siehst dass wir lachen, lach einfach mit". Wie ihr es euch sicher denken könnt, habe ich fast ununterbrochen getanzt, natürlich auch mit Damian, dem Supertänzer. Er und seine Partnerin Julieanne werden an den australischen Tango Wettbewerb in Sydney teilnehmen. Beim letzten Mal war er auf dem 4. Platz! Nur damit ihr wisst, mit wem ich es da zu tun hatte. Anscheinend tanze ich doch nicht so schlecht, wenn so jemand dann mehrfach mit mir tanzt...auf jeden Fall stand ich ganz unter der Tango Droge. Julieanne hat mich dann um ca halb 2 Nachts wieder nach Hause gefahren, da sie nicht weit von hier wohnt. Am nächsten Morgen habe ich drei Blasen am rechten Fuß und eine Blase am linken Fuß zählen können! - aber es hat sich gelohnt! Was mich auch fasziniert hat war, als wir am Anfang da ankamen tanzten zwei Kinder Tango miteinander, ein Junge, vielleicht 12 und ein Mädchen, vielleicht 14, beide ganz schick gekleidet und sehr ernsthaft. Mir wurde gesagt, es seinen die Kinder von Tangolehrern... ________________________________________________________________ Ich hatte noch ein paar Mal E-Mail Austausch mit Damian und habe erfahren dass er bei den Australian championship 3. geworden ist - siehe: http://www.tangochampionship.com.au/ourcharter.htm
Vielleicht läuft man sich ja irgendwann noch mal über den Weg....
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